Über Annelsbach

Blick auf Annelsbach aus südöstlicher Richtung
Blick auf Annelsbach (2020). Foto: Fabian Kippke

Im Mai 2020 haben wir Annelsbach mit einer Drohne umflogen und schöne Aufnahmen gemacht. Lesen Sie unseren Bericht.

Blick auf Annelsbach aus nordwestlicher Richtung. Vorne die Streuobstwiese oberhalb des Gasthauses Dornröschen, dahinter die Dächer der Häuser und weiter hinten der Wald links und rechts des Annelsbacher Tals.
Blick auf Annelsbach aus nordwestlicher Richtung
Bevölkerungsentwicklung
2020 176
2019 187
2018 197
2017 196
2016 196
2015 194
2014 174
2013 175
2012 174
Einwohner, jeweils 31.12.
nach Hauptwohnsitzen.
Quellen: 2012-2015[3],
2015-2018[4], 2019-2020[5]

Annelsbach ist einer der 9 Ortsteile der Gemeinde Höchst im Odenwald und liegt 220m ü. NHN im malerischen Annelsbacher Tal, umgeben von Tannen- und Mischwaldgebieten im nördlichen Bereich des Odenwaldkreises. Die Gemarkung Annelsbach umfasst eine Fläche von 1.879.927 m2 [1]

Blick auf Annelsbach aus südöstlicher Richtung
Blick auf Annelsbach (2005)

Hier ist die Natur noch intakt, abseits von Industrie und Verkehr. Durchgangsverkehr gibt es nicht. Ein idealer Lebensraum auch für die Tiere wie Wild und zahlreiche Vogelarten. Hier kann man der alltäglichen Hektik entfliehen und sich wirklich erholen.

Vom ehemaligen Bauerndorf (erstmals im Jahre 1314 genannt [2]) wandelte sich Annelsbach zu einem beliebten, kleinen Ferienort mit heute ca. 176 Einwohnern (Stand 31.12.2020)[5]. Seine Entwicklung wurde durch die Gemeinde Höchst i. Odw. und das Land Hessen stark gefördert.

Durch die Gebietsreform in Hessen wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Annelsbach 1969 von Höchst i.Odw. eingemeindet.

Anerkannter Erholungsort

Blick auf den Annelsbacher Ortseingang, im Vordergrund das Schild 'Anerkannter Erholungsort'
Ortseingang von Annelsbach

1975 erhielt Annelsbach das Prädikat "Anerkannter Erholungsort".

Der Odenwald ist Europäischer und Nationaler Geopark und wurde in das "Global Network of Geoparks" der UNESCO auf­genommen. Unter dem Motto "Zwischen Granit und Sandstein – Kontinente in Bewegung" stellt unsere Region ein einzigartiges Fenster in über 500 Millionen Jahre wechselvoller Erdgeschichte dar. Nähere Informationen dazu gibt es beim Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald.

Blick aus nordwestlicher Richtungüber den Annelsbacher See auf die im Hintergrund befindliche Annelsbacher Hütte.
Blick über den See auf die Annelsbacher Hütte

Im Jahre 1979 wurde die Erholungsanlage "Annelsbacher Tal" in landschaftlich reizvoller Lage erbaut, die seit 1980 allen Besuchern zur Verfügung steht.

Im oberen Teil lädt der damals angelegte, vom Annelsbach und vom alten Wasserwerk gespeiste See zum Verweilen ein. Im unteren Teil sind hier neben einem Bolzplatz für die Kinder diverse Spielgeräte großzügig verteilt.

Bänke und Tische bieten Möglichkeiten für ein Picknick im Grünen. Und außerdem gibt es in Annelsbach unser "Dornröschen", Gasthaus und Pension. Siehe unter Gastronomie.

Der Ort selbst erstreckt sich von Westen entlang der Straße "Annelsbacher Tal" von der Erholungsanlage bis zum ehemaligen Waldhotel Forellenhof im Osten. Im östlichen Teil des Ortes wurde in den 1970er Jahren das Neubaugebiet "Zum Hartberg" erschlossen.

Ausflugsziele

Durch die günstige geografische Lage ist Annelsbach ein guter Ausgangsort für Ausflüge zu Kulturstätten des sagenumwobenen Odenwaldes (Burgen, Schlösser, Museen, eine Ausgrabungsstätte "Haselburg" (zu der man auch sehr schön wandern kann), zu Tiergehegen, zum Main, Neckar oder zur Bergstraße. Ideal für Wanderungen auf markierten Wanderwegen.

Über die Geschichte Annelsbachs informiert auch die Dorfchronik, die im Auftrag des Verkehrs- und Verschönerungsvereins Annelsbach neu überarbeitet wurde.

Literatur

Lothar Lammer (Hrsg.): Annelsbacher Dorfchronik. 2. überarbeitete und wesentlich erweiterte Auflage, hg. im Auftrag des Verkehrs- und Verschönerungsvereins Annelsbach e.V, Annelsbach 2003.

Nachweise

[1] Verzeichnis der Gemarkungen v. 09.07.02, S.83

[2] "Annelsbach, Odenwaldkreis", in: Historisches Ortslexikon (Stand: 7.7.2014)

[3] IKEK, Integriertes Kommunales Entwicklungskonzept vom 12.10.2016 auf der Webseite der Gemeinde Höchst

[4] Gemeinde Höchst, E-Mail-Auskunft der Gemeinde Höchst i. Odw. vom 07.02.2019

[5] Gemeinde Höchst, E-Mail-Auskunft der Gemeinde Höchst i. Odw. vom 22.02.2021