Öffentliche Sitzung des Ortsbeirats

Am Montag, den 30.10.2016 um 19 Uhr eröffnete die Ortsvorsteherin Gundi Giegerich-Sanne die Annelsbacher Ortsbeiratssitzung im Gasthaus Dornröschen und begrüßte den Höchster Bürgermeister Horst Bitsch sowie alle anwesenden Annelsbacher Ortsbürgerinnen und Ortsbürger.

Sachstand des Gemeindevorstands

Foto der Ortsbeiratssitzung in Annelsbach
Ortsbeiratssitzung in Annelsbach

Öffentliche Telefone bleiben erhalten

Bürgermeister Bitsch stellte den Sachstand des Gemeindevorstands vor. Demnach wurde der Rückbau der öffentlichen Telefone vom Gemeindevorstand abgelehnt, d.h. alle Standorte im Gemeindegebiet bleiben zunächst erhalten. Der Annelsbacher Ortsbeirat hatte in seiner Stellungnahme dazu seinerzeit keine Bedenken gegen einen Rückbau der Telefonsäule in Annelsbach.

Annelsbacher Treppenweg ist nicht mehr da

Der Treppenweg zwischen Hartberg und Annelsbacher Tal wurde von der Gemeinde zurückgebaut. Der Treppenweg war nicht mehr verkehrssicher und der Verkehrs- und Verschönerungsverein konnte den Treppenweg nicht weiter unterhalten.

Wanderparkplatz

Die Bitte, eine neue Schotterschicht auf dem Parkplatz am Ortseingang aufzubringen, wurde abgelehnt. Die Gemeinde wird den Parkplatz regelmäßig kontrollieren und bei Bedarf ausbessern.

Straßenschäden sind immer wieder ein Thema

Die Straße Annelsbacher Tal auf Höhe des Rehblicks weist erhebliche Schäden auf. Die Gemeinde sieht im Sachstandsbericht allerdings keinen dringenden Bedarf, da keine Unfallgefahr bestehe.

Im Rahmen des vor der Sitzung durchgeführten öffentlichen Rundgangs am 26.10.2016 hatten die Bürgerinnen und Bürger dazu eine andere Meinung, zumal diese Schäden schon seit Jahren vom Ortsbeirat bemängelt wurden. Es mag zwar sein, dass die Schäden noch keine Unfallgefahr darstellen, aber wenn hier nicht frühzeitig ausgebessert wird, wird die Beseitigung der Schäden immer aufwendiger.

Bürgermeister Bitsch sagte zu, dass im Rahmen von ohnehin anstehenden Ausbesserungsarbeiten im Gemeindegebiet die Straße Annelsbacher Tal bezüglich der gemeldeten Mängel ebenfalls in Augenschein genommen wird und an den betroffenen Stellen ausgebessert wird.

Die gewünschte Erneuerung der Straße vom Ende der K115 bis zur Erholungsanlage Rappengrund wurde aus Kostengründen abgelehnt.

Jetzige Fußballtore müssen genügen

Die von den Annelsbachern gewünschten normgerechten Fußballtore in der Erholungsanlage Rappengrund wurden von der Gemeinde abgelehnt, da Tore und auch Netze vorhanden sind und für Freizeitnutzung völlig ausreichen.

Trinkwasser im Tal ist eingetrübt

Ein weiteres wichtiges Thema war die Trinkwassereintrübung in der Straße "Annelsbacher Tal". Anwohner bestätigten die Eintrübung des Wassers und forderten eine Beseitigung des Mangels. Eine Spülung der Leitung bringt immer nur vorübergehende Verbesserung.

Bürgermeister Bitsch wird den Wassermeister Herrn Gross beauftragen, das Problem zu untersuchen.

Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung

Die Forderung eines Tempo 30 Schildes am Ortseingang zur Verkehrsberuhigung wurde erfüllt. Ein Schild ist montiert worden. Zum Wunsch nach einer Tempo 30 Zone für den Ort teilte die Gemeinde im schriftlichen Sachstandsbericht mit, dass für die Straßen Zum Gerstenfeld / Annelsbacher Tal (östlich) / Am Linsengraben und Zum Hartberg eine Tempo 30 Zone eingeführt wird.

Das Stopp-Schild an der Ecke Annelsbacher Tal - Kreisstraße K115 wurde inzwischen erneuert.

Wegeunterhaltung

Der Weg nach Pfirschbach wurde im Rahmen der Straßenbauarbeiten der K115 damals freigeschnitten, da er während der Baumaßnahmen als Umleitungsstrecke diente.

Der Zustand der Randstreifen nach der Baumaßnahme der K115 am Annelsbacher Ortseingang war so schlecht, dass bei Mäharbeiten mit einer Gefährdung durch umherfliegende Steine zu rechnen war. Die Baufirma wurde aufgefordert, die Nacharbeiten durchzuführen und die Randstreifen nachzubessern. Eine Fertigmeldung der Arbeiten liegt noch nicht vor.

Bericht des Ortsbeirats

Nach den Ausführungen von Bürgermeister Bitsch berichtete Gundi Giegerich-Sanne aus dem Ortsbeirat. Insbesondere beim öffentlichen Rundgang vom 26.10.2016 wurden einige Punkte angesprochen, wie z.B. die Straßenschäden und die kaum noch erkennbaren Verkehrsschilder.

Bäume entlang des Annelsbachs

Das Foto zeigt die Trauerweide im Rappengrund in Annelsbach
Die Trauerweide im Rappengrund

Die Ortsvorsteherin berichtete von den vorgesehenen Fäll- und Ausputzarbeiten am Bachlauf von der Höhe Dornröschen bis zur Höhe Rehblick, die im Auftrag der Gemeinde durchgeführt werden. Dabei bleibt die ausführende Firma mit ihren Fahrzeugen auf Gemeindegrund. Sollten Bäume auf anliegende Grundstücke fallen, werden diese unverzüglich entfernt. Die Eigentümer werden rechtzeitig über die Maßnahme informiert. Vor Beginn der Arbeiten soll zusammen mit der ausführenden Firma eine Begehung erfolgen.

Bäume im Rappengrund

Es sollen Baumpflanzungen in der Erholungsanlage Rappengrund geplant werden, da einerseits Ersatz für die Weide eingeplant werden muss und andererseits Ersatz für die gefällten Bäume vorgesehen werden soll. Der Ortsbeirat wird das in der Mittelbedarfsanmeldung für 2017 berücksichtigen.

Ortsrundgang eine gute Sache

Der öffentlichen Ortsrundgang, zu dem der Ortsbeirat eingeladen hatte, kam bei den Annelsbacher Bürgerinnen und Bürgern sehr gut an und soll auch zukünftig durchgeführt werden.

Das Foto zeigt ein verblichenes Parkverbotsschild
Verblichene Straßenschilder in Annelsbach

Während des Rundgangs wurden auch die verblichenen Verkehrsschilder, von denen die Gemeinde inzwischen z.B. das Stoppschild ersetzt hat, angesprochen. Die Parkverbotsschilder entlang der Straße "Zum Hartberg" sind kaum noch als solche zu erkennen.

Bürgermeister Bitsch versprach Abhilfe.

Schutzhütte Rappengrund

Die Dachrinnen der Schutzhütte Rappengrund sind defekt und müssen erneuert werden. Der Verkehrs- und Verschönerungsverein Annelsbach e.V. hat sich bereit erklärt, die Instandsetzungsarbeiten durchzuführen, wenn die Gemeinde das Material dafür bereitstellt. Bürgermeister Bitsch sagte zu, dass die Gemeinde das Material stellen wird. Der Bedarf muss in Form einer Bedarfsmedlung an die Gemeinde geschickt werden.

Zulauf des Sees ist versandet

Der Annelsbacher See ist im Bereich des Zulaufs wieder stark versandet. Horst Bitsch versprach, sich darum zu kümmern und das Thema in der Verwaltung zu besprechen.

IKEK

Gundi Giegerich-Sanne berichtete aus der IKEK Steuerungsgruppe, dass das IKEK (Integriertes kommunales Entwicklungskonzept) genehmigt wurde und damit die Grundlage für die Fördermöglichkeiten gegeben ist.

Das erste Projekt wird die Planungsleistung für die Ortsmittelpunkte sein. Trotzdem muss man Geduld haben, denn jedes geplante Vorhaben muss die verschiedenen Gremien durchlaufen:

So wird die Steuerungsgruppe die Vorhaben priorisieren, bevor sie dann in der Gemeindevertretung behandelt und darüber entschieden wird. Anschließend muss die Gemeindeverwaltung den Förderantrag stellen und beim Odenwaldkreis, Dorf- und Regionalentwicklung einreichen. Die Maßnahme wird dann der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WiBank) zur Mittelfreigabe gemeldet. Nach der Mittelfreigabe durch die WIBank erstellt der Odenwaldkreis, Dorf- und Regionalentwicklung den Zuwendungsbescheid für die Gemeinde Höchst.

Insgesamt sprach sich die Ortsvorsteherein aber positiv über das IKEK und die bis jetzt erreichten Ergebnisse aus. So ist die in Aussicht stehende Planungsleistung bzgl. der Ortsmittelpunkte gerade für Annelsbach ein wichtiger Schritt.

Annelsbach wird Bedarf anmelden

Die nächste Aktion des Annelsbacher Orstbeirats wird es sein, die Mittelbedarfsanmeldung für 2017 zu erstellen und an die Gemeinde Höchst zu schicken. Darin wird neben dem Bedarf des Materials für die Instandsetzung der Schutzhütte auch der Bedarf an Ruhebänken, sowie der zu pflanzenden Bäume zu finden sein.

Nach einer guten Stunde beendete Gundi Giegerich-Sanne den offiziellen Teil der Sitzung und bedankte sich bei den Anwesenden für die Teilnahme.

Auf unserer Infoseite "Ortsbeirat" sammeln wir alle Berichte und Informationen zum Annelsbacher Ortsbeirat.