4.IKEK-Forum: Es wird konkret

Zirka 40 Bürgerinnen und Bürger sitzen im Bürgerhaus in Höchst, Frau Rosanski moderiert.
Das 4. IKEK-Forum am 23.03.2016 in Höchst

Zum 4.IKEK-Forum (IKEK steht für "Integriertes Kommunales Entwicklungskonzept"), das dieses Mal wieder in Höchst stattfand, waren ca. 40 Bürgerinnen und Bürger aus Höchst und den Ortsteilen gekommen, um mitzuwirken. An diesem Abend wurde es konkreter: Das Leitbild steht und erste Projekte sind identifiziert.

Nach einer kurzen Begrüßung durch Bürgermeister Bitsch übernahmen die Damen der Pro regio AG die Moderation.

Leitbild abgestimmt

Die Arbeitsgruppe, die das Leitbild entwickelt hat, stellte dar, wie das Ergebnis entstanden ist und verkündete das von ihr entwickelte Motto für Höchst:

Höchst vielfältig in die Zukunft

Anschließend wurde das formulierte Leitbild von Frau Rosanski auf die Leinwand projiziert. Jeder Satz wurde vorgelesen. Das Plenum stimmte diesem Entwurf anschließend zu, so dass das Leitbild damit verabschiedet wurde.

Wünschenswert wäre es allerdings gewesen, wenn das Leitbild allen Bürgerinnen und Bürgern bereits im Vorfeld, zum Beispiel über die Presse bekannt gemacht worden wäre.

Das Leitbild der Gemeinde Höchst i.Odw.:
Den Charakter unseres sowohl kleinstädtischen als auch dörflichen Lebens gilt es weiterzuentwickeln und zu stärken – in der Kerngemeinde und allen Ortsteilen.
Die zentrale Funktion der Kerngemeinde und der individuelle Charakter der Ortsteile bleiben erhalten.
Die Mobilität zwischen allen Ortsteilen sowie der Region wird in ihrer Vielfalt gestärkt und ausgebaut. Verkehrsraum ist Lebensraum.
Nachbarschaftlich verbunden und in allen Bereichen zukunftsorientiert vernetzt wollen wir Lebensqualität für alle Generationen erreichen.
Wir leben bürgerliches Engagement und Beteiligung, fördern soziales Miteinander, Inklusion und soziale Infrastruktur in allen Lebensbereichen unserer Ortsteile.
Vorausschauend sorgen wir für die Lebensgrundlage der nächsten Generationen. Wir erhalten und schützen unsere Naturschätze, unsere charakteristische Landschaft und unser kulturelles Erbe. Diese sind auch Grundlage eines nachhaltigen Tourismus und sichern den Naherholungswert für alle Bürgerinnen und Bürger.

Ziele und Projekte

Im darauf folgenden "Gallery walk" durften sich die Bürgerinnen und Bürger bewegen und schritten alle 4 Pinnwände mit den einzelnen Handlungsfeldern und den darin definierten Zielen ab. Die Formulierungen wurden kritisch geprüft und es wurden Verbesserungen vorgeschlagen.

Pinnwand, auf der die Projektideen für das Handlungsfeld 1 zu sehen sind
Die gesammelten Projektideen und erste Startprojekte des Handlungsfeldes 1

Anschließend bildeten sich Arbeitsgruppen für die vier Handlungsfelder, in denen die Projektideen diskutiert wurden. Dabei ging es darum, jeweils mögliche Startprojekte zu identifizeren.

Annelsbacher Ortseingang ist ein Thema

In der Arbeitsgruppe, die sich um das Handlungsfeld 1 (Mittelpunkte und Ortsgestaltung) kümmerte, war auch Annelsbach vertreten, denn die Gestaltung des Ortseingangs ist den Annelsbachern ein wichtiges Anliegen.

Es wurde in der Arbeitsgruppe mehrheitlich festgestellt, dass als Startprojekt zunächst Stadt- und Landschaftsplaner für die Dorfgemeinschaftshäuser und die Dorfmittelpunkte Beratungen durchführen sollen, damit auf dieser Planungsgrundlage mögliche schnelle Folgeprojekte gestartet werden können.

Ganz so schnell, wie es sich anhört, geht das natürlich auch nicht, denn die IKEK Steuerungsgruppe muss festlegen, welche Projekte umgesetzt werden sollen. Und dazu müssen diese Projekte entsprechend konkret sein. Im Moment sind es noch Projektideen.

Die in der Arbeitsgruppe diskutierten "schnellen Folgeprojekte" sind:

  • Annelsbach: Ortseingang als Treffpunkt
  • Hassenroth: Platz am Springbrunnen
  • Pfirschbach: Dorfgemeinschaftshaus

Projekte werden konkret

Der Annelsbacher Ortseingang vom Wanderparkplatz aus gesehen. Blick von der Straßenmitte in Richtung Dalles
Der Annelsbacher Ortseingang

Es wurden Ansprechpartner für die einzelnen Projekte benannt, die jetzt die Aufgabe haben, sich um diese Projekte zu kümmern. Und dazu gehört zunächst, dass jedes der identifizierten schnellen Folgeprojekte in einem Formblatt beschrieben wird.

In dieser Projektbeschreibung sollen die

  • Ausgangssituation,
  • die Ziele (geplantes Ergebnis, Nutzen für Höchst i.Odw., Zuordnung zu den Zielen des IKEKs),
  • eine Projekterläuterung und einzelne Maßnahmen,
  • die Kosten und die Finanzierung,
  • der Zeitplan und
  • weitere beteiligte Akteure

beschrieben werden.

Vorstellung der Ergebnisse

Zum Abschluss wurden die Ergebnisse der einzelnen Arbeitsgruppen verbal vorgestellt. Demnächst sollten sie dann auch auf der Webseite der Gemeinde Höchst zu finden sein.

Auf unserer IKEK-Seite sammeln wir alle Informationen zum Thema IKEK.

Am 11.05.2016 um 19:30 findet das 5.IKEK-Forum statt.

Alle aktuellen Termine finden Sie auf unserer Terminseite.

Ergänzung vom 21.04.2016

Uns liegt die Dokumentation des 4. Forums der Pro Regio AG vor: PDF-Icon  Ergebnisse des 4.IKEK-Forums vom 23.03.2016