Annelsbacher Sommerfest mit Hammeltanz

Königshof voll besetzt

Das Sommerfest wurde dieses Jahr zum neunten Mal in Folge im Königshof der Familie Gucciardo gefeiert.

Der Königshof ist gut besucht. Ungefähr 100 Gäste sitzen an Biertischgarnituren im Königshof.
Das Annelsbacher Sommerfest 2014

Erste Vorbereitungen im Königshof begannen bereits am Freitag. Am Samstag trafen sich die Annelsbacher im Königshof zu einem gemeinsamen Abend am Schwenkgrill, um sich auf das bevorstehende Fest einzustimmen. Am Sonntag ging es bereits am Morgen mit dem Aufbau weiter.

Um 11:30 Uhr ging es offiziell los und gegen 12 Uhr war der Hof bereits voller Gäste, so dass die Helferinnen und Helfer alle Hände voll zu tun hatten.

Quellkartoffeln aus dem Dampfgarer

Wie immer lockten die für das Annelsbacher Sommerfest typischen Speisen. Die frisch gegarten Quellkartoffeln aus dem holzbefeuerten Dampfgarer bildeten dafür die entscheidende Grundlage, denn es gab die heißen Knollen mit Hausmacherwurst, Rindswurst oder Quark. Wer den Quellkartoffeln nicht so zugetan war, konnte auch frisches Brot als Alternative wählen. Zusätzlich gab es in diesem Jahr Annelsbacher Wildsaubratwurst. Dazu gab es zünftiges Bier vom Fass oder auch nicht alkoholische Getränke.

Das Duo 'Die Rodensteiner' spielt auf der  Bühne
Die Rodensteiner sorgten für die richtige Stimmung

Die Rodensteiner

Ab 14 Uhr sorg­te das Duo "Die Ro­den­stei­ner" für die mu­si­ka­lische Stim­mung. Bevor der Höhe­punkt, näm­lich der Annels­bacher Hammel­tanz beginnen sollte, mischte sich das Wetter ein und bescherte dem Fest einen Regenschauer. Dank der Musik, der Stimmung und des Be­har­rungs­ver­mö­gens der Gäste konnte dieses Inter­mezzo der Natur die Feier aller­dings nicht trüben.

700 Jahre ist es her, seitdem Annelsbach - wie auch Hummetroth und Pfirschbach - erstmals urkundlich erwähnt wurde. Das ist auch der Grund, warum der Verkehrs- und Verschönerungsverein das Sommerfest in diesem Jahr etwas größer feierte und einen Annelsbacher Hammeltanz ver­an­stal­tete.

Der Hammeltanz; Die Tanzpärchen stehen an, um den Blumenstraß zu übernehmen und zu tanzen.
Der Hammeltanz

Hammeltanz

Mit ei­ner leich­ten Ver­zö­ger­ung be­gann ge­gen 14:40 Uhr der Hammeltanz, den der Verein anlässlich des 700-jährigen Bestehens organisiert hatte.

Der Hammel steht auf einer Weide
Der Hammel

Die Tanz­paare stell­ten sich auf und im­mer ein Tanz­paar über­stieg das Hin­der­nis und über­gab den bun­ten Strauß an das nächste Tanz­paar. Genau so, wie es früher Brauch war. So ging der Tanz eine ganze Weile und die zahlreichen Tanzpaare überwanden so mehrmals das Hindernis. Die kleine Sarah tanzte gerade mit ihrer Mutter Stefanie Gucciardo, als der Schuß ertönte. Sichtlich überrascht dauerte es eine Weile, bis den beiden bewusst war, dass sie den Hammel gewonnen hatten. Sie wurden mit viel Beifall und Freudenrufen beglückwünscht.

Stefanie Gucciardo und Tochter Sarah auf ihrem Arm. In der Hand einen Blumenstrauß.
Die beiden Gewinnerinnen freuen sich

Nach die­sem auf­re­gen­den Er­eig­nis ging es wei­ter mit der Musik der Roden­stei­ner, zu der dann auch aus­gie­big getanzt wurde. Stär­ken konn­ten sich die Be­su­cher am Nach­mit­tag mit Kaffee und leckerem Kuchen, der von den Annelsbachern selbst gebacken wurde. Hier möchten wir uns wie immer ganz herzlich bei allen bedanken, die mit ihrer Kuchenspende zu dieser reichhaltigen Kuchenauswahl beigetragen haben.

Dank an die Helfer

Dieses schöne Sommerfest war natürlich nur mit vielen helfenden Händen durchzuführen. Besonders gefreut hat uns die Hilfs­bereit­schaft der jungen Helferinnen und Helfer, denn wie immer haben wir nach wie vor einen Mangel an Freiwilligen. Vielleicht finden ja noch weitere junge Annelsbacherinnen und Annelsbacher Gefallen an der Mithilfe in der dörflichen Gemeinschaft. Wir freuen uns über jede freiwillige Hilfe.

Der Verkehrs- und Verschönerungsverein Annelsbach hofft, dass es allen gefallen hat und bedankt sich ganz besonders bei allen Helferinnen und Helfern für ihren tatkräftigen und engagierten Einsatz und für die vielen Kuchenspenden.

Ein ganz besonderer Dank gilt natürlich der Familie Gucciardo, die uns den Königshof für dieses Fest freundlicherweise wieder zur Verfügung stellte.